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Sehr geehrte Damen und Herren!
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Wir freuen uns, Ihnen mit der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters Neuigkeiten zu zahleichen Aktivitäten im Rahmen der ÖROK, aber auch auf nationaler und internationaler Ebene liefern zu können.
Wir wünschen eine interessante Lektüre!
Ihr ÖROK-Team
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„Rückwidmungen in der Raumordnungspraxis“ – Neue Publikation veröffentlicht!
Die neue Publikation „Rückwidmungen in der Raumordnungspraxis“ steht als Schriftenreihe Nr. 219 nun online sowie in gedruckter Fassung zur Verfügung.
Dieser Materialienband beinhaltet ein Rechtsgutachten zu ausgewählten verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Fragen zu Rückwidmungen, einen darauf basierenden Leitfaden zu Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden und einen Bericht mit entsprechenden Erläuterungen, welche von em. o. Univ. Prof. Dr. Karl Weber (Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre; Universität Innsbruck) in Zusammenarbeit mit Dipl.-Ing. Dr. Arthur Schindelegger im Auftrag der ÖROK erstellt wurden.
Der vorliegende Materialienband ist ein Baustein in der Umsetzung des Aktionsplans der „Bodenstrategie für Österreich“ und in der Beantwortung der Frage, ob und wie Baulandüberhänge in Außenbereichen reduziert werden können.
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Nachlese zur ÖROK-Fachveranstaltung am 3. Dezember 2025 online
Am 3. Dezember 2025 wurden die Ergebnisse des ÖROK-Monitorings von Flächeninanspruchnahme und Versiegelung für den Zeitraum 2022 - 2025 vorgestellt.
Eine kompakte Nachlese der Keynote von Arthur Kanonier (TU Wien) sowie der Abschlussdiskussion unter dem Titel „Flächeninanspruchnahme und Versiegelung substanziell reduzieren!“ stehen online zur Verfügung.
Weiterlesen: https://www.oerok.gv.at/monitoring-flaecheninanspruchnahme/fachveranstaltung
Neben den vielfältigen Aufbereitungen der Ergebnisse auf der ÖROK-Homepage und im neuen ÖROK-Atlas wird demnächst der Bericht „Flächeninanspruchnahme und Versiegelung in Österreich - Bericht zu den Ergebnissen 2022 und 2025” auch in gedruckter Form als Band 220 der ÖROK-Schriftenreihe vorliegen. Die online-Fassung ist bereits digital verfügbar.
Auf der Homepage des Umweltbundesamts werden die wichtigsten Fragen und Antworten zum Monitoring in übersichtlichen FAQs beantwortet und die Geodaten von Flächeninanspruchnahme, Versiegelung sowie jene zu Baulandreserven in einem online-GIS Viewer dargestellt.
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Der ÖROK-Atlas ist neu: Zahlen, Karten und Fakten zur Raumentwicklung von Österreich
Der neue ÖROK-Atlas ist ein interaktives Online-Instrument zur Betrachtung, Analyse und Kommunikation räumlicher Entwicklungen in Österreich. Er stellt qualitätsgesicherte und frei zugänglichen Informationen für besonders raumrelevante Themen zur Verfügung — von Bevölkerung und Haushalte, Arbeit und Wirtschaft über Flächeninanspruchnahme und Versiegelung bis hin zu Umwelt, Mobilität und vielen weiteren Themen. In der Indikatoren-Übersicht finden Sie alle Themen des Atlas auf einen Blick. Für das Jahr 2026 sind sowohl die Ergänzung neuer Indikatoren geplant als auch die weitgehende Aktualisierung der bestehenden Inhalte.
Seit Anfang 2026 steht auch der gesammelte Datensatz des ÖROK-Atlas zum Download zur Verfügung. Die Excel-Mappe ist in die jeweiligen Themen des Atlas unterteilt und umfasst alle relevanten Daten für die Indikatoren sowie Angaben zur Quelle und zum Datenstand.
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Ausblick auf inhaltliche Arbeiten im Bereich Raumentwicklung im Jahr 2026
Neben der Fortsetzung der laufenden Tätigkeiten zum ÖROK-Monitoring, der Weiterentwicklung des ÖROK-Atlas sowie dem Austausch zu aktuellen raumrelevanten Themen und Prozessen auf EU-Ebene soll die Koordination von raumordnungsfachlichen Beiträgen für Artikel 8 der Wiederherstellungs-Verordnung bis Sommer 2026 abgeschlossen sein.
Weiters wird die nächste kleinräumige ÖROK-Bevölkerungsprognose vorbereitet, eine ÖREK-Partnerschaft zum Thema „Bestandsentwicklung“ und eine Studie zum Thema „aktive Mobilität und Raumordnung“ sind ebenso in Planung. Wir halten Sie dazu auf dem Laufenden.
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IBW/EFRE & JTF 2021-2027: 59. IQ-Net Conference in Wien
IQ-Net ist ein Netzwerk von aktuell 20 Verwaltungsbehörden der EU-Strukturfonds aus 13 Mitgliedstaaten, das vom European Policies Research Centre (EPRC) organisiert wird. Ziel ist die bestmögliche Unterstützung der Verwaltungsbehörden bei der Umsetzung ihrer Programme, indem relevante Themen vergleichend aufbereitet und diskutiert werden. Zweimal pro Jahr findet die IQ-Net Conference statt, die den Mitgliedern die Gelegenheit zum persönlichen Erfahrungsaustausch bietet.
Auf Einladung der Verwaltungsbehörde IBW/EFRE & JTF fand von 24.-26. November 2025 die 59. Konferenz des IQ-Net in Wien statt. Es war dies die zweite Konferenz nach 2018, zu der die Verwaltungsbehörde geladen hat. Neben aktuellen Fragen zur Umsetzung der laufenden Programme, wurde auch die Zukunft der Kohäsionspolitik thematisiert. Die Verhandlungen zum MFR und den neuen Verordnungen 2028-2034 sind zwar noch lange nicht abgeschlossen, trotzdem war der Austausch zum Stand der nationalen Diskussionen für die Teilnehmer:innen sehr wertvoll.
Als Rahmenprogramm zur Konferenz findet traditionell eine Projektbesichtigung statt, die diesmal an den Neusiedlersee führte. Mit einem Forschungsprojekt zum Zukunftsthema „Wasserstoff“ und mit dem 2023 gebauten Hotel Nils in Weiden am See wurden zwei sehr spannende Förderprojekte der Periode 2014-2020 präsentiert, die auf großes Interesse bei der Besuchergruppe stießen.
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ÖROK-Ausschuss REGIONALWIRTSCHAFT: Fachliche Vorbereitung der EU-Finanzperiode 2028–2034 im Bereich Regional- bzw. Kohäsionspolitik
Im Rahmen des ÖROK-Ausschusses REGIONALWIRTSCHAFT (A/RW) bereitet sich die ÖROK auf fachlicher Ebene auf die kommende EU-Finanzperiode 2028–2034 vor. Ausgangspunkt ist der Vorschlag der Europäischen Kommission zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034, der auch eine neue Architektur der EU-Politiken vorsieht und zentrale Weichenstellungen für die künftige Regional- bzw. Kohäsionspolitik erwarten lässt, einschließlich der vorgesehenen Ausgestaltung eines Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplans (NRPP) pro Mitgliedstaat.
Die Vorbereitung erfolgt aktuell in A/RW-Sitzungen sowie in entsprechenden vertiefenden Workshops: Ein erster Workshop im Oktober 2025 diente dem Einstieg und dem österreichinternen Austausch zu zentralen Fragen der künftigen Regional- bzw. Kohäsionspolitik. Darauf aufbauend wird aktuell die Diskussion vertieft und werden mögliche Ansatzpunkte strukturiert. Ziel bleibt eine fundierte fachliche Vorbereitung für die anstehenden Abstimmungsprozesse, ohne hierfür jedoch eine formale Positionierung vorwegzunehmen.
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EUSALP: Rückblick und Ausblick
Nach einem erfolgreichen Jahr 2025 unter gemeinsamem Vorsitz von Österreich und Liechtenstein übernimmt Bayern im Jahr 2026 die Präsidentschaft der EUSALP.
Die zentralen Ergebnisse des Vorsitzjahres 2025 sind im „Bericht zum EUSALP Co-Vorsitz von Österreich und Liechtenstein 2025“ zusammengefasst. Der Bericht bündelt die zentralen Ergebnisse dieses Vorsitzjahres und ordnet sie in den längerfristigen Entwicklungspfad der EUSALP ein. Zugleich bildet er eine Brücke zu den Vorsitzen der kommenden Jahre.
Unter dem Motto „Concentrate, Innovate, Elevate“ setzt Bayern 2026 einen Schwerpunkt auf die Stärkung von Forschung und Innovation sowie auf die strategische Weiterentwicklung und Festigung der EUSALP. Ergänzend werden die Themen Mobilität, Energie und Digitalisierung im Rahmen eigener Konferenzen vertieft.
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Vernetzt im Alpenraum – Austausch zu österreichischen Kooperationen am 2./3. März in Villach
Bei der nationalen Fach- und Vernetzungsveranstaltung „Vernetzt im Alpenraum“ werden zentrale Impulse des Vorsitzjahres 2025 aufgegriffen, vertieft und gemeinsam weitergedacht. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und Synergien über Programme, Regionen und Themen hinweg. Außerdem gibt es Einblicke in den neuen EUSALP-Aktionsplan, laufende Projekte und die kommende EU-Förderperiode. Ziel ist es, vorhandenes Wissen zu bündeln und neue Kooperationen anzustoßen. Die Anmeldung ist noch bis zum 20. Februar 2026 geöffnet
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DU & EU – Kooperation bewegt: Fokus Alpenraum
Du & EU - Kooperation bewegt: Unter diesem Titel startet der National Contact Point ein neues Format, um den Mehrwert von EU-Kooperationen für Österreich aufzuzeigen. Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun das erste von insgesamt sieben Videos präsentieren dürfen! Darin zoomen wir in den Alpenraum und zeigen, wie das Programm Interreg Alpine Space und die Makroregionale EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) im Tourismus, der Forstwirtschaft und der Klimawandelanpassung einen positiven Beitrag leisten.
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Klimawandel: Wie Zusammenarbeit Regionen in den Alpen resilienter macht
Auch die Case Studies gehen in die nächste Runde! In der neuen Case Study gibt Sabine Erber Einblick in die Arbeit des Projektpartners Energieinstitut Vorarlberg im Projekt ADAPTNOW und zeigt anhand von zwei Pilotprojekten in Vorarlberg, wie Klimawandelanpassung konkret umgesetzt werden kann: von Hitzeschutz in Schulen bis zur besseren Vorbereitung auf Naturgefahren. Die Beispiele liefern praxisnahe Impulse, die auch für andere Regionen relevant sind.
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Neue Einreichmöglichkeiten für Städte und Gemeinden - Online-Infosession am 25. März 2026
Ende Februar startet ein neuer Call für Innovative Maßnahmen im Rahmen der EUI. Auch bei URBACT öffnet Mitte März ein weiterer Call für Netzwerke. In unserer nationalen Online-Informationsveranstaltung am 25. März 2026 geben wir Ihnen einen kompakten Überblick zu den Rahmenbedingungen der beiden Calls und zu den Unterschieden. Darüber hinaus informieren wir zur Möglichkeit von EUI Peer Reviews. Hier werden zwischen dem 11. März und dem 22. April 2026 Einreichungen möglich sein. Halten Sie sich den Termin bereits jetzt frei! Die Anmeldung ist bereits geöffnet. Das detaillierte Programm wird in Kürze online gestellt.
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Europe, let’s cooperate! – Interreg Europe Forum 2026
Am 16.–17. April 2026 findet in Kopenhagen die 12. Ausgabe des Interreg Europe Forums „Europe, let’s cooperate!“ statt. Zwei Tage lang erwarten die Teilnehmenden spannende Einblicke in Ergebnisse und Erfolge aus Interreg Europe sowie konkrete Impulse für regionale Entwicklungspolitiken. Im Fokus stehen außerdem die Policy Learning Platform, Study Visits zu Good Practices in Kopenhagen und intensives Networking mit Verwaltung, Expert:innen und Praktiker:innen aus ganz Europa. Am 16. April ist auch eine Online-Teilnahme an den Plenarsitzungen möglich.
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© ÖROK – Österreichische Raumordnungskonferenz | Geschäftsstelle
Fleischmarkt 1 , A-1010 Wien | oerok@oerok.gv.at
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Helfen Sie der Umwelt und drucken Sie dieses Mail nur aus, wenn unbedingt nötig.
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