+ ÖROK eLetter4 2026 +
Sehr geehrte Damen und Herren!
Wir freuen uns, Ihnen mit der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters nach der Urlaubszeit wieder Neuigkeiten zu den Aktivitäten im Rahmen und im Umfeld der ÖROK liefern zu können. Ebenso finden Sie mehrere Ankündigungen für interessante Veranstaltungen im Herbst!

Wir wünschen eine interessante Lektüre!

Ihr ÖROK-Team

Europäische Impulse und regionale Perspektiven zum demographischen Wandel in Österreich: Einladung zur ESPON-Fachveranstaltung am 13. Oktober 2026 in Wien
Der demografische Wandel stellt Europa und seine Regionen vor vielfältige Herausforderungen: Alternde Bevölkerungsstrukturen, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen an Gesundheit, Pflege, Kinderbetreuung, Wohnen und regionale Daseinsvorsorge wirken sich je nach Region unterschiedlich aus.

Die ESPON-Fachveranstaltung der ÖROK nimmt diese Entwicklungen aus europäischer Perspektive in den Blick und diskutiert, welche Strategien und Handlungsmöglichkeiten sich daraus für Österreich und seine Regionen ergeben.

Europäische Impulse und Forschungserkenntnisse werden dabei mit aktuellen österreichischen Diskursen verknüpft – von der Sicherung regionaler Arbeitskräfte und leistbaren Wohnraums bis zur Weiterentwicklung von Pflege, Gesundheitsversorgung und Kinderbetreuung.

Zudem wird ein Einblick in die nächste ÖROK-Bevölkerungsprognose 2026–2050 gegeben, die eine wichtige Grundlage für die Auseinandersetzung mit den demografischen Entwicklungen auf regionaler Ebene in Österreich bildet.

Das detaillierte Veranstaltungsprogramm wird in den kommenden Wochen
auf der ÖROK-Homepage bereitgestellt.
Weiter zur Anmeldung
ÖROK-Atlas: Indikatoren zu Bauen und Wohnen sowie Energie aus Wind und PV veröffentlicht
Neu im Atlas: Bauen und Wohnen

Der Wohnungsbestand in Österreich nimmt weiterhin zu, wobei sich insbesondere in den westlichen Bundesländern eine überdurchschnittliche Wachstumsdynamik abzeichnet. Gleichzeitig wird ein beachtlicher Teil der Wohnungen nicht als Hauptwohnsitz genutzt, dabei zeigt sich eine dynamische Entwicklung mit ausgeprägten regionalen Unterschieden. Ungeachtet des vergleichsweisen hohen Anteils an Einfamilienhäusern konzentriert sich die Wohnbevölkerung überwiegend auf Mehrparteienhäuser. Vor dem Hintergrund konjunktureller Rahmenbedingungen ist derzeit eine Abschwächung der Bautätigkeit zu beobachten, während verdichtete Bauformen an Bedeutung gewinnen (…)



Neu im Atlas: Energie aus Wind und Photovoltaik

Im Jahr 2025 machten Freiflächen-PV- und Windkraftanlagen österreichweit 0,2% der Flächeninanspruchnahme aus, mit einem starken Zuwachs seit 2022. Insgesamt entfallen rund 85% dieser Kategorie der Flächeninanspruchnahme auf Niederösterreich, die Steiermark und das Burgenland (….)



Aktualisierungen:

In den letzten Wochen wurden im ÖROK-Atlas folgende Indikatoren aktualisiert: Auch technisch wurden Funktionen ergänzt: Zoom, Vollbildmodus, Maßstabsleiste, Dauersiedlungsraum …
Alle für den ÖROK-Atlas aufbereiteten Daten stehen auch als Download zur Verfügung.
 
ÖROK-Rechtssammlung aktualisiert: Änderungen im nominellen und funktionellen Planungsrecht
Im ersten Halbjahr 2026 wurden auf gesetzlicher Ebene mehrere Raumordnungsgesetze geändert, wobei der Fokus auf Regelungen für spezifische (Sonder-)Nutzungen lag (insb. Beschleunigungsgebiete, Flächen für erneuerbare Energie, Windkraftanlagen oder Rechenzentren). Auf Bundesebene wurde das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz – EABG beschlossen.
 
Ein Überblick über wesentliche Neuerungen und Änderungen ist auf der ÖROK-Homepage zusammengefasst. Die landesrechtlichen Grundlagen liegen je Bundesland mit August 2026 vor.

In der Rechtsprechung des VfGH sind im Berichtszeitraum im Raumordnungsrecht keine besonders bedeutenden Erkenntnisse ergangen.

Die Beiträge der ÖROK-Rechtschronik sowie die höchstgerichtlichen Entscheidungen wurden für den Berichtszeitraum ergänzt und sind in der Datenbank mit Such- und Filtermöglichkeit aufbereitet. 
Europäische Struktur- und Investitionsfonds: Public Voting für REGIOSTARS Award 2026
Seit 2008 vergibt die Europäische Kommission (GD REGIO) jährlich Auszeichnungen an herausragende EU-Regionalprojekte. In 5 Kategorien wurden dieses Jahr 274 Projekte eingereicht, so viele wie nie zuvor! Eine Jury hat 25 Finalisten ausgewählt, die sich am 13. Oktober im Rahmen der „European Week of Regions and Cities“ in Brüssel präsentieren. Auch drei Interreg-Projekte mit österreichischer Beteiligung sind unter den Finalisten: AlpTextyles & SmartCommUnity, Interreg Alpine Space, und DREAM_PACE, Interreg Central Europe.
 
Für den Publikumspreis, der zusätzlich vergeben wird, kann ab 3. September auf der Webseite der GD REGIO online abgestimmt werden. Lassen Sie sich von den vielen innovativen Projekten inspirieren und unterstützen Sie Ihren Favoriten im Online-Voting.

Europäische Stadtinitiative: Aktuelle Calls und Vernetzungsmöglichkeiten für Städte und Gemeinden: Online-Infosession am 23. September 2026, 15:00-16:30 Uhr
Voraussichtlich im Oktober öffnet ein weiterer Peer-Review-Call der Europäischen Stadtinitiative (EUI). Gemeinsam mit der deutschen Kontaktstelle laden wir daher am 23. September 2026 zu einer Informations- und Austauschveranstaltung ein. Wir informieren über Fördermöglichkeiten und besonders den für Oktober angekündigten Peer-Review-Call, haben Erfahrungsberichte aus erster Hand für Sie und es gibt die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung mit anderen österreichischen und deutschen Städten. Die vorläufige Agenda ist bereits online, schauen Sie vorbei!
Zu Anmeldung & Programm
Save the Date: Zukunftsdialog Interreg 2028+ am 26. und 27. November 2026
Mit dem Zukunftsdialog Interreg 2028+ am 26. und 27. November 2026 in der Ankerbrotfabrik Wien laden der Nationale Contact Point der ÖROK und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) zur gemeinsamen Vorbereitung der nächsten Interreg-Förderperiode ab 2028 ein.

Im Mittelpunkt stehen der aktuelle Stand der Programmierungen sowie der Austausch darüber, welche Themen und Rahmenbedingungen für die zukünftige Zusammenarbeit von Bedeutung sein sollten. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung die Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen von Projektpartner:innen, Programmverantwortlichen und weiteren relevanten Akteur:innen zusammenzubringen.

Die Veranstaltung schafft Raum für Information, Diskussion und Vernetzung. Die Ergebnisse fließen in die laufenden Vorbereitungs- und Programmierungsprozesse für die kommende Förderperiode ein.

Merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor! Die Einladung mit dem detaillierten Programm sowie den Anmeldemodalitäten folgt in Kürze.

Jahresforum der EU-Strategie für den Alpenraum am 21. und 22. Oktober 2026 in Lindau
Das nächste EUSALP-Jahresforum unter bayerischer Präsidentschaft findet am 21. und 22. Oktober 2026 in Lindau am Bodensee statt. Unter dem Titel „Concentrate. Innovate. Elevate.“ stehen politische Diskussionen, Fachworkshops und die Beteiligung junger Menschen ebenso im Fokus wie die Zukunft des Alpenraums. Die Anmeldung ist bereits geöffnet – sichern Sie sich jetzt Ihren Platz!
Mehr Info zum Programm

Große Städte, große Events: Neue Case Study im Rahmen der EUI online!
Im Rahmen unserer Case Studies präsentieren wir dieses Mal ein Austauschformat der Europäischen Stadtinitiative (EUI), den City-to-City Exchange. Dietmar Klose von der Stadt Wien erklärt, wie mehrere gegenseitige Besuche mit der Stadt Berlin neue Ansätze für die Planung von Großevents in die beiden Städte brachten und wie rasch und einfach die Bewerbung und Abwicklung war. Der Call für City-to-City Exchanges ist laufend geöffnet.
Zur Case Study
Save the Date: EUI/ ÖROK-Fachtagung "Wohnraum für alle in der integrierten Stadtentwicklung" am 3. Dezember 2026 in Graz
Dieses High Level Event der Europäischen Stadtinitiative (EUI) in Kooperation mit der Stadt Graz verknüpft die europäische mit der lokalen Stadtverwaltungsebene zum Thema leistbares Wohnen. Aufbauend auf den Europäischen Plan für erschwinglichen Wohnraum und der European Housing Alliance beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Stadtverwaltungen Rahmenbedingungen für leistbares Wohnen und zukunftstaugliche Wohnquartiere schaffen können. Erwarten Sie spannende Vorträge, Good-Practice Beispiele aus Österreich und der EU sowie mehr Informationen zu den Fördermöglichkeiten durch die EUI und URBACT.

Tragen Sie sich das Datum schon ein, die Anmeldung öffnet Mitte September.
 
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