+ eLetter6 2025 +
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ein inhaltsreiches und ereignisreiches Arbeitsjahr neigt sich dem Ende zu, in dem Vieles erreicht und auf den Weg gebracht wurde!
 
Noch einmal liefern wir Ihnen News zu den vielfältigen Arbeiten im Rahmen der Österreichischen Raumordnungskonferenz. Damit bedanken wir uns auch sehr herzlich für Ihr Interesse an der Arbeit der ÖROK im heurigen Jahr und für die gute Zusammenarbeit!

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine schöne und erholsame Weihnachtszeit sowie ein gesundes und gutes Jahr 2026! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in Fragen der Raum- und Regionalentwicklung!

Ihr ÖROK-Team

ÖROK-Monitoring: Ergebnisse, Bericht und Daten zu Monitoringzyklus 2022-2025 veröffentlicht
Das gesamtstaatliche Monitoring der ÖROK bildet die bestehende Flächeninanspruchnahme und Versiegelung, wie auch deren Entwicklung, in der derzeit bestmöglichen Qualität ab. Es liegen nun erstmals Zahlen und detaillierte Aussagen für den Monitoringzyklus 2022-2025 vor.

Die Publikation in der ÖROK-Schriftenreihe (aktuell digital, Druckfassung in Q1/2026) beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse und relevante Kontextinformationen für Österreich und die Bundesländer in der aktuellen Auswertungsperiode.

Zahlen, Daten und Fakten sind für Österreich und die Bundesländer als Excel-Tabelle veröffentlicht.  Ergänzend stehen alle Geodaten als Open-Government-Data zur Verfügung. Weiters wurden auch zu Baulandreserven, den unbebaute Grundstücke im Bauland umfassende Ergebnisse veröffentlicht.

Auf der Homepage des Umweltbundesamts stehen FAQs zur Methodik, die Daten in einer Online-GIS Plattform sowie in einem interaktiven Dashboard für alle Gemeinde zur Verfügung.
ÖROK-Monitoring von Flächeninanspruchnahme und Versiegelung

Das war die ÖROK-Fachveranstaltung Zahlen, Daten, Fakten zur Flächeninanspruchnahme und Versiegelung in Österreich 2022-2025!
Am 3. Dezember 2025 wurden die Ergebnisse für den Zeitraum 2022 - 2025 vorgestellt. Am Vormittag standen die Präsentation der Methodik durch Gebhard Banko (Umweltbundesamt) und wesentlicher Ergebnisse aus dem Bericht von Peter Görgl (Modul 5) am Programm.

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um den unterschiedlichen Ansprüchen an Fläche und Boden Rechnung zu tragen. Nach einer Keynote von Arthur Kanonier (TU Wien) wurden gute Beispiele am Nachmittag der Veranstaltung vor den Vorhang geholt.

Den Abschluss bildete eine Diskussion aus den Perspektiven von Zivilgesellschaft, Ortsplanung, Forschung, Bund, Länder, Städten und Gemeinden auf die Reduktion von Flächeninanspruchnahme und Versiegelung und dafür notwendige Maßnahmen.

Alle Präsentationen der Veranstaltung sind bereits online, eine kurze Nachlese wird demnächst ergänzt.
Fachveranstaltung zu den Ergebnisse des ÖROK-Monitorings 2025

Der ÖROK-Atlas ist neu: Zahlen, Karten und Fakten zur Raumentwicklung von Österreich
Der neue ÖROK-Atlas wurde Ende November gelauncht. Er präsentiert sich als interaktives Online-Instrument zur Betrachtung, Analyse und Kommunikation der räumlichen Entwicklungen in Österreich. Nutzer:innen erhalten qualitätsgesicherte und frei zugänglichen Informationen auf eine breite Auswahl an raumrelevanten Themen — von Bevölkerung und Haushalte, Arbeit und Wirtschaft über Flächeninanspruchnahme und Versiegelung bis hin zu Umwelt, Mobilität und vielen weiteren Themen.

Der Atlas ermöglicht den Export von Karten, das Herunterladen von Daten zur Nutzung in eigenen Analysen und Anwendungen sowie den unkomplizierten Zugriff über mobile Endgeräte.

Der ÖROK-Atlas wird kontinuierlich erweitert, wobei sowohl neue Indikatoren ergänzt als auch bestehende erweitert werden. Zudem sollen auch die Features zur Visualisierung und die Downloadmöglichkeiten im kommenden Jahr erweitert werden.

Die inhaltliche Umsetzung des ÖROK-Atlas erfolgt von Joanneum Research, Institut POLICIES im Auftrag der ÖROK. Karten und Visualisierungen werden in „ViennaViz“ erstellt. Die kooperative Weiterentwicklung für den ÖROK-Atlas erfolgt im Rahmen einer öffentlich-öffentlichen Kooperation zwischen ÖROK und Stadt Wien.
ÖROK-Atlas

IBW/EFRE & JTF 2021-2027: 59. IQ-Net Conference in Wien
IQ-Net ist ein Netzwerk von aktuell 20 Verwaltungsbehörden der EU-Strukturfonds aus 13 Mitgliedstaaten, das vom European Policies Research Centre (EPRC) organisiert wird. Ziel ist die bestmögliche Unterstützung der Verwaltungsbehörden bei der Umsetzung ihrer Programme, indem relevante Themen vergleichend aufbereitet und diskutiert werden. Zweimal pro Jahr findet die IQ-Net Conference statt, die den Mitgliedern die Gelegenheit zum persönlichen Erfahrungsaustausch bietet. Alle Infos zum IQ-Net finden Sie hier.

Auf Einladung der Verwaltungsbehörde IBW/EFRE & JTF fand von 24.-26. November 2025 die 59. Konferenz des IQ-Net in Wien statt. Es war dies die zweite Konferenz nach 2018, zu der die Verwaltungsbehörde geladen hat. Neben aktuellen Fragen zur Umsetzung der laufenden Programme, wurde auch die Zukunft der Kohäsionspolitik thematisiert. Die Verhandlungen zum MFR und den neuen Verordnungen 2028-2034 sind zwar noch lange nicht abgeschlossen, trotzdem war der Austausch zum Stand der nationalen Diskussionen für die Teilnehmer:innen sehr wertvoll.

Als Rahmenprogramm zur Konferenz findet traditionell eine Projektbesichtigung statt, die diesmal an den Neusiedlersee führte. Mit einem Forschungsprojekt zum Zukunftsthema „Wasserstoff“ und mit dem 2023 gebauten Hotel Nils in Weiden am See wurden zwei sehr spannende Förderprojekte der Periode 2014-2020 präsentiert, die auf großes Interesse bei der Besuchergruppe stießen.
Infos zum IQ-Net

Territoriale Dimensionen im Fokus der EUSALP-Präsidentschaft 2025
Beim Jahresforum und der Generalversammlung im November 2025 in Innsbruck zogen die EUSALP-Partner nach zehn Jahren Bilanz und beschlossen die strategischen Leitlinien für die kommenden zehn Jahre im neuen EUSALP-Aktionsplan. Der Aktionsplan wurde am 11. Dezember 2025 von der Europäischen Kommission veröffentlicht und steht hier zum Download bereit. Damit geht auch der gemeinsame Vorsitz von Österreich und Liechtenstein zu Ende, der unter dem Motto „cooperation empowers transformation“ stand.

Ein zentrales Ergebnis der Präsidentschaft ist der „State of the Territory Report“. Der Bericht ist ein zentrales Ergebnis der österreichisch-liechtensteinischen EUSALP-Präsidentschaft 2025. Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft von einem interdisziplinären Team erarbeitet, richtet sich der Bericht an EUSALP-Akteur:innen sowie Fachleute aus Raumplanung, Regional- und Umweltpolitik.

Er analysiert zentrale territoriale Muster und Herausforderungen in Bereichen wie Wirtschaft und Innovation, Mobilität, Umwelt und Energie und knüpft eng an den neuen EUSALP-Aktionsplan an. Die Themen reichen von Kreislaufwirtschaft über Tourismus und Mobilität bis hin zu ökologischer Konnektivität, Klimaanpassung und Energie. Der Bericht unterstreicht damit die territoriale Perspektive als verbindendes Element aller EUSALP-Handlungsfelder und formuliert darauf aufbauend erste Hypothesen und Empfehlungen für eine integrierte Entwicklung des Alpenraums.
Mehr zum State of the Territory Report

EU-Agenda für Städte veröffentlicht!
Am 3. Dezember 2025 veröffentlichte die Europäische Kommission die Mitteilung „Eine EU Agenda für Städte“ und präsentierte somit einen Umriss davon, wie sie Städte in Zukunft zu unterstützen gedenkt. Grüne, soziale und digitale Themen stehen dabei im Vordergrund, die Agenda betont die zentrale Rolle von Städten in einem zukunftsfähigen Europa. Weiters soll die Unterstützung von Städten im nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen gebündelt, vereinfacht und strukturierter werden, zentrale Rollen in diesem Prozess werden die EUI und eine neue EU Cities Plattform sein.
Zum ganzen Artikel inklusive Links zum Download

Erinnerung: URBACT City Festival 2026 in Nikosia
Vom 31. März bis 1. April 2026 findet das nächste URBACT City Festival in Nikosia (Zypern) statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Ergebnisse der 30 URBACT-Aktionsplanungsnetzwerke kennenzulernen, neue Impulse für Ihre Stadt oder Gemeinde zu gewinnen und sich europaweit zu vernetzen. Außerdem erhalten Sie vor Ort alle Informationen zum nächsten Call für URBACT-Netzwerke. Die Plätze sind begrenzt, daher melden Sie sich jetzt an!
Zur Anmeldung

ÖROK-Fachtagung „Begrünung und Renaturierung - wie Städte und Gemeinden gewinnen. Von der europäischen Vision zur Umsetzung vor Ort“: Vollständige Dokumentation ist jetzt online
Von unserer Fachtagung am 6. November 2025 ist nun die vollständige Dokumentation online. Eine 16-seitige Nachlese aller Beiträge und der Paneldiskussion sowie der gesamte Foliensatz sind zum Download bereitgestellt.

Wir freuen uns, dass die Veranstaltung gut angekommen ist und arbeiten schon an ersten Ideen fürs nächste Jahr.
Zur Nachlese

EUI verbessert das Angebot zum Aufbau von Kapazitäten und Wissen
Die EUI bietet verschiedene Möglichkeiten für Städte, ihren Fundus an Wissen und Expertise zu erweitern. Dazu gehören City-to-City Exchanges und Peer Reviews.

Bei Peer Reviews kommen Städte zusammen und erarbeiten in einem moderierten Prozess Lösungen für Herausforderungen, die durch die Städte selbst in den Workshop eingebracht werden. Dabei können sich Personen aus städtischen Verwaltungen auf die Rolle des Peers bewerben, die aus ihrer Stadt mit Expertise und guten Beispielen anderen weiterhelfen können. Die EUI übernimmt für diese die Kosten. Neu ist, dass man sich nun das ganze Jahr über als Peer bewerben kann und so Teil des Pools für zukünftige Peer Reviews wird.
Zum laufenden Call für Peers

Verstärkung für das Alpenraumprogramm in Salzburg gesucht
Das Gemeinsame Sekretariat in Salzburg sucht eine:n Project Officer (100%). Wenn Sie europäische Zusammenarbeit begeistert und Sie die Zukunft des Alpenraums aktiv mitgestalten möchten, bewerben Sie sich bis 8. Jänner 2026. Die Stellenausschreibung darf auch gerne geteilt werden!

Weitere Informationen zur Stelle und zum Bewerbungsprozess finden Sie in der vollständigen Stellenausschreibung.
Zur Stellenausschreibung
Terminvorschau
Reminder: EUI-URBACT Online-Infosession am 18. Dezember 2025
Am 18. Dezember 2025 informieren wir ausgiebig zur EUI und URBACT. Im Mittelpunkt steht der im nächsten Jahr anstehende Call für innovative Maßnahmen. Außerdem wird die MA 69 der Stadt Wien von ihren Erfahrungen mit den City-to-City Exchanges der EUI berichten. Abschließen werden wir unsere Veranstaltung zum Jahresende mit einem kleinen Ausblick in die Welt von URBACT.

Wann: 18. Dezember 2025, 10:30 bis 11:45 Uhr
Wo: online
 18.
Dezember
2025
 
 Anmeldung und Agenda 
Vernetzt im Alpenraum – Austausch zu österreichischen Kooperationen
Am 2./3. März 2026 (mittag bis mittag) organisiert der National Contact Point gemeinsam mit dem BMLUK und dem Land Kärnten in Villach die Vernetzungsveranstaltung „Vernetzt im Alpenraum“. Dabei werden im Anschluss an die österreichisch-liechtensteinische EUSALP-Präsidentschaft 2025 deren Ergebnisse aufgegriffen und gemeinsam für die Zukunft weitergedacht. Hauptzielgruppe sind österreichische Stakeholder:innen aus Interreg, EUSALP und Alpenkonvention.

Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und Synergien über Programme, Regionen und Themen hinweg – ebenso wie Einblicke in den neuen EUSALP-Aktionsplan, laufende Projekte und die kommende EU-Förderperiode. Ziel ist es, vorhandenes Wissen zu bündeln und neue Kooperationen anzustoßen. Das detaillierte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung folgen Mitte Jänner.
 
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März
2026
 
PUBLIKATION
Ausblick: Neue Publikation in Vorbereitung – ÖROK-Schriftenreihe Nr. 219
Im Auftrag der ÖROK haben em. o. Univ. Prof. Dr. Karl Weber (Institut für Öffentliches Recht, Staats- und Verwaltungslehre; Universität Innsbruck) und Dipl.-Ing. Dr. Arthur Schindelegger ein Rechtsgutachten zu ausgewählten Fragestellungen zu Rückwidmungen sowie Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis erarbeitet, wie dies auch im Aktionsplan zur Bodenstrategie als eine Maßnahme angeführt ist.

Als Ergebnis liegen die folgenden Dokumente vor, die in einem Materialienband als ÖROK-Schriftenreihe Nr. 219 „Rückwidmungen in der Raumordnungspraxis“ zusammengefasst werden: Ein Rechtsgutachten zu ausgewählten verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Fragen zu Rückwidmungen, ein darauf basierender Leitfaden zu Handlungsmöglichkeiten für Gemeinden und ein Bericht mit entsprechenden Erläuterungen.

Die Publikation befindet sich derzeit in Vorbereitung und wird im Laufe des Jänners 2026 online auf der ÖROK-Website sowie in gedruckter Fassung zur Verfügung stehen.
Zum Cover
© ÖROK – Österreichische Raumordnungskonferenz | Geschäftsstelle
Fleischmarkt 1 , A-1010 Wien | oerok@oerok.gv.at
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